Bleau

Fingerschwund – der Absturz

Liebe Boulder und Kletterfreunde,

im Februar 2014 stürzte der Server von Fingerschwund komplett ab. Nur einige Daten konnten rechtzeitig gerettet werden. Nun bauen wir die Seite wieder auf und hoffen ein Stück der Geschichten wieder zu beleben.

Nun haben wir eine ständige Datensicherung eingebaut und fügen nach und nach die alten Beiträge händisch wieder in den Blog ein.

Gedacht war “Fingerschwund” als Tagebuch für Kletter und Boulderfreude. Wer gerne seine Felsgeschichten und Touren hier veröffentlichen möchte darf sich gerne unter : michl.martin@gmx.de melden.
Mit einen eigenen Account als Autor dürft ihr hier der Kletterwelt Eure Touren vorstellen….

Liebe Grüße,

Michl, Webmaster Fingerschwund

wwtwbd Bouldering

Kaum wird es warm in Franken beschweren sich die ersten Boulderfreunde über die schmierigen Griffe. Was bin ich aber froh, dass es doch noch so einige Schattenplätze gibt. Das Wetter war ja quasi der Hammer und so konnten wir an diesem schönen Tag mit freien Oberkörper der Sonne einen Gegenpool in Blendfähigkeiten bieten. Leider hatte ich während dieser Zeit Kameraverbot. Selbst meiner Anregung nach zu kommen, heute den “World- wide-topless-women-bouldering-day”  (“wwtwbd”) auszurufen kam niemand nach….

Das K Tal hatte heute ein schönes Problem für uns – einen feinen Boulder – auf eine Schwierigkeit konnten wir uns allerdings nicht so genau einigen…dafür gab es feine Boulderaktion, ein paar Abflüge und natürlich Fingerschwund.

Selbst die Wanderfreunde machten es uns leicht und fragten nicht nach unseren Schlafmatten.

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p.s. suchen weibliche “wwtwbd” Fans !!!

Fränkisches Kleinod

In der heutigen Zeit verabredet sich der gemeine Boulderer natürlich via neuester Technick. Meist bekomm ich am späten Abend eine “Talk” Nachricht in Stennoform mit Inhalten wie: “Und”? oder manchmal auch “Morgen”?

Ziel der Rückantwort ist es dann, so gut wie möglich den anderen über den Stand der Dinge zu informieren. Das sieht dann etwa so aus: “Nö ;-)” oder auch schon mal “”Sorry”. Bei positiver Bilanz kann dann schon mal mehr im Text stehen: “Wann”? oder auch “Scho – wann gehma”?

Zum Glück klingelt dann irgendwann das Telephon…

An diesem Tag ging es Mittags ins K-Tal. Ein Kleinod von Landschaft und Boulderfelsen. Die Anreise mit offenen Autofenstern und Einkauf beim hiesigen Metzger (Leberkäsweckla) gestaltete sich kurzweilig – und wir kamen entspannt am Wanderparkplatz an. Auch dieses mal sollten wir viel Wandern und die Natur genießen bevor es an’s “ärbertn” geht.

Mit subba Wanderschuhen (Crocks) folgten wir den Weg – erfreuten uns der Landschaft und erfanden Witze über Boulderer und deren Eigenarten. (Selbstironie)

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Am Boulderspot angekommen liesen wir es langsam angehen, das Wetter war top und bis auf ein paar kleine Stellen waren die Boulder gut abgetrocknet.

Bild: Michl in “Two Delicious” 7b+

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Hier die ganze Bilderserie dieses schönen Tages. Wir kommen wieder – und ich, warte nur auf eine Talk Nachricht…..und los geht’s.

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Krähentisch – Bierflaschen und grandiose Aussicht

Krähentisch – Bierflaschen und grandiose Aussicht

Der Krähentisch wird unter Fachkreisen auch als ein magischer Ort bezeichnet. Tatsächlich ist der Aussichtspunkt oberhalb von Neumarkt ein tolles romantisches Flecklein.

Die Stimmung kann oberhalb der Klettertouren nicht einmal die Lagerfeuerstelle oder die zertrümmerten Bierflaschen kaputt machen. Am Wandfuß sieht das ganze dann doch wieder ganz anders aus. Neben kaputten Flaschen findest Du hier allen Abfall den irgendein Idiot hat runterfallen lassen.

Es sieht einfach nicht schön aus und die bröseligen Routen konnten da auch nicht mehr viel helfen.

Die Aussicht ist dafür grandios und die Route “Tango mit dem Tod” hat uns doch wieder in Stimmung gebracht.

Tip für den Besuch am Krähentisch:  Helm & Mülltüte & Freundin

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Eight days a week

Ooh I need your love babe guess you know it’s true
hope you need my love babe just like I need you
hold me love me hold me love me
ain’t got nothing but love babe eight days a week

Die Beatles besangen eine Woche voller Liebe.  Also eigendlich acht Tage der Woche. So als Boulderer kann ich das schon nachvollziehen – nur brauch ich, eigendlich einen Ruhetag – denn Rest day´s are the best day´s. So zumindest die Therorie. Diese Woche allerdings kam der Frühling und mich hat da gar nichts mehr gehalten.

Der Ablauf war dann immer gleich – Sachen packen, rein in die Karre und ab in die Fränkische. Mit blasser Haut und trüben Augen, von der Finsterniss des Winters standen wir vor dem Sonnenfelsen.

Dort wieder der gleiche Ablauf -

Aufwärmen am Stachelschwein – Kombucha, ok funzt immer – Fingerhorror klappt und dann fein Projektieren der restlichen Wand. Dazwischen in der Wiese sitzen, Brotzeit und nette Gespräche führen – Boulderherz was willst Du mehr.

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Die Bilder sind exemplarisch für acht Tage an der Freudenmauer…

Am Abend fränkisches Bier… und den Resz könnt ihr Euch ja dann denken.

Buildering am Rothsee

Wochenende und dazu noch ein Wetter das fast alle Stubenhocker auf die Straßen trieb. Wir entschieden uns für eine Radtour zum Schäuferle Essen mit Boulderverdauung am Rothsee. Stephan war bereits am Start als wir einliefen. Scheinbar war der ganze Landkreis Roth unterwegs…
[singlepic id=220 w=470 h=390 float=] Der Boulderelefant wartet mit netten Bouldern in verschiedenen Graden. Hier darf der Boulderer sich einfach gehen lassen und die Sonne genießen.
Wir hatten großen Spaß und die Bilder sind auch der Hammer…..

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Der Abend kam zu schnell und mit Nacht kam auch die Kälte zurück….wir hoffen auf die kommenden Tage…..auch wenn jetzt wieder die “Ärbert” ansteht – das nächste Wochenende kommt….bald !

Steinbruch Wallesau

Steinbruch Dauergäste

06.11.09 Das der Steinbruch zum Winterlager mutiert dachte ich eigendlich nicht. Jetzt sind wir hier schon fast Dauergäste. Meli & Kathrin & Michl & Christian sammt der Kinderscharr waren am Start. Fingerschwund gut – Sandstein halt!
Der Sandstein bröselt immer weniger – wir putzen aber auch regelmäßig. Für die Kinder ist der Platz ideal und klettern können sie hier auch. Sonst nichts neues aus dem Bruch.
Steinbruch Wallesau